Großhandelspreise

Hinter dem simplen Begriff „Großhandelspreise“ versteckt sich eine Vielfalt unterschiedlicher Aspekte, die wir in diesem Artikel aufgreifen wollen, um ein wenig Klarheit bezüglich einiger oft gestellter Fragen zu schaffen.

Großhandelspreise für Konsumgüter

Naturgemäß werden wir häufig nach Großhandelspreisen für Konsumgüter gefragt. Das Wichtigste vorab: Großhandelspreise werden netto ausgezeichnet, Endverbraucherpreise brutto. Netto bezeichnet einen Preis ohne Mehrwertsteuer, brutto hingegen einen Preis inklusive Mehrwertsteuer. Diese Unterscheidung ist grundlegende Basis für jeden Preisvergleich, wenn Wiederverkäufer den Einkaufspreis aus dem Großhandel mit den „Straßenpreisen“ vergleichen wollen, der am Markt an Endverbraucher berechnet werden kann.

Großhandelspreise hängen auch oft von der abgenommenen Menge eines Produkts ab: Möchte man nur die Mindestabnahmemenge eines Produkts aus dem Großhandel kaufen, besteht wenig Spielraum für Preisverhandlungen. Erhöht sich aber die abzunehmende Menge nennenswert, kommen Mengenrabatte oder bereits vorgefertigte Preis-/Mengenstaffeln ins Spiel, so dass der Einstandspreis gedrückt und die eigene Marge erhöht werden kann. Hierfür ist aber eine genaue Kenntnis des eigenen Marktes und von dessen Absatzpotentialen vonnöten, um nicht am Ende auf Restposten oder Überhängen sitzenzubleiben.

Großhandelspreise

Statistiken über Großhandelspreise

Das Statistische Bundesamt pflegt eine sehr aussagekräftige Statistikreihe zu Großhandelspreisen für verschiedene Warenkategorien:

  • Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel
  • Obst, Gemüse und Kartoffeln
  • Fleisch und Fleischwaren
  • Milch(-erzeugnisse), Eier, Speiseöle und Nahrungsfette
  • Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze
  • Feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse
  • Erze, Metalle und Metallhalbzeug

Diese Statistiken werden monatlich aktualisiert und geben einen hervorragenden Überblick über die Entwicklung der Großhandelspreise in den verschiedenen Sektoren, beispielsweise hier für den Juni 2012: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/07/PD12_243_61281.html. Für Marktteilnehmer in den genannten Warengruppen stellen diese Statistiken eine unverzichtbare Informationsquelle dar, aber auch für Händler von Konsumgütern spiegeln die Zahlen wertvolle Informationen über gesamtwirtschaftliche Preisentwicklung dar, sind doch auch Rohstoffe enthalten, die in anderen Waren verarbeitet werden.

Noch weiter spezifizierte Statistiken über die Entwicklung von Großhandelspreisen finden sich beispielsweise für den Agrarbereich unter http://www.agrarheute.com/grosshandelspreise-produktenboerse-hamburg.

Das Thema gerade der börslich gehandelten Waren und Rohstoffe ist so zentral, dass sich auch die Wirtschafts- und Fachpresse gerne und rege mit diesem Thema auseinandersetzt.

Internationaler Vergleich von Großhandelspreisen

Wenn man nicht nur auf den nationalen Binnenmarkt als Bezugsquelle fixiert ist, so lohnt sich oft der internationale Vergleich von Großhandelspreisen für das jeweilige Produkt. Durch die jeweiligen Standortvorteile wie beispielsweise niedrigen Lohnkosten können sich durchaus nennenswerte Preisgefälle für ein und dasselbe Produkt ergeben. Rechnet man Lieferkosten und –zeit dazu, kann man als Wiederverkäufer sehr genau kalkulieren, ob sich beispielsweise der Import aus China lohnt oder ob auf Binnenmärkte zurückgegriffen werden sollte. Diese Kalkulation kann sich naturgemäß nur auf den Preisaspekt beschränken, Themen wie Qualitätskontrolle und Zertifizierung sind ein anderes komplexes Thema, das den Rahmen dieses Artikels sprengt.

Der Preisvergleich von Großhandelspreisen lässt sich hervorragend auf Großhandelsmarktplätzen wie RESTPOSTEN.de durchführen, die eine Vielzahl von Produkten unterschiedlicher Großhändler bieten. Ist zusätzlich wie auf RESTPOSTEN.de eine schnelle und aussagekräftige Suchmaschine integriert, wird der Preisvergleich zur angenehmen Kür des Einkaufs im Großhandel.









Sicher kaufen Referenzen Sicher kaufen